Ob mobile Starthilfegeräte, Powerbanks oder Powerstationen – sie alle setzen auf eine Schlüsseltechnologie: den Lithium-Ionen-Akku. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die Entwicklung dieser Akkutechnik, von ihren historischen Anfängen bis hin zu den Zukunftsperspektiven moderner Energiespeicher.
Zukunft der Elektromobilität entdecken

Solch eine Lithium-Ionen-Zelle besteht aus einer Grafit-Elektrode (negativ) (hier im Bild schwarz) und einer Lithium-Metalloxyd-Elektrode (positiv) (hier im Bild pink). Das Lithium-Metalloxyd (hier im Bild gelb) kann aus Mangan, Nickel oder Kobalt sein. Die Zusammensetzung hat Einfluss auf die Eigenschaften des Lithium-Ionen-Akkus.
Außerdem ist anzumerken, dass Lithium das leichteste Metall ist. Auch hat es eine sehr starke Reaktion mit Wasser. Deshalb kommt als Elektrolyt (grauer Kasten im obigen Bild) ausschließlich ein wasserfreies Lösungsmittel in Frage. Es erfolgt eine Trennung der Elektroden durch einen Separator, um einen Kurzschluss zwischen den Elektroden zu verhindern. Für die Lithium Ionen ist dieser Separator jedoch einfach zu durchdringen. Die Kathode (=+) fungiert wie ein Schwamm. Dadurch kann eine große Anzahl an Ionen aufgenommen werden.
Wissenswertes über E-Bike-Akkus
Die Lithium Ionen Akkus haben sich durch folgende Merkmale von den bisherigen Akkus abgesetzt:
Folgende Ausführungsformen des Lithium Ionen Ladegerät sind mittlerweile vorzufinden:
Lithium Ionen-Akkus fanden zu Beginn hauptsächlich Anwendung bei tragbaren Geräten mit hohem Energiebedarf, beispielsweise Mobiltelefone, Tablets, Digitalkameras, Camcorder, Notebooks, Konsolen oder Taschenlampen.
Heutzutage sind die Lithium Ionen Akkus in fast allen Bereichen zu Hause. Sie dienen bei der Elektromobilität als Ladestation, Batterieladegerät oder als Energiespeicher für bspw. Elektroautos, moderne Elektrorollstühle und Hybridfahrzeuge. Für die Zukunft sehen Experten großes Potential für die Lithium Ionen Technik. Zukünftige Katoden sollen eine Verdoppelung der Speicherkapazität bieten. Das macht mobile Powerbanks, mobile Starthilfegeräte, Batterieladegeräte, Ladestationen und mobile Ladegeräte noch attraktiver und leistungsfähiger.
Auch über einen Materialwechsel, um den Speicher zu erhöhen, wird bereits nachgedacht. So steht zur Diskussion, ob ein Wechsel von Graphit zu Silizium bei den Anoden durchgeführt werden soll.
Ebenfalls gibt es die Ideen der Lithium-Schwefel-Akkumulatoren, sowie die der Lithium-Luft-Batterien. Solche "atmenden" Batterien haben einen enormen Vorteil was das Gewicht betrifft gegenüber anderen Akkus. Theoretisch kann eine solche Lithium-Sauerstoff-Batterie (=Li-O) ähnliche Energiedichte wie das all bekannte und weit verbreitete Benzin erreichen. Wenn diese Idee ausgereift ist, wäre es sicher, dass solch ein Akku die heutigen Akkus für Elektrofahrzeuge mehr als zehnfach übertreffen würde.
Auch mittlerweile nicht mehr unbekannt sind die Lithium Eisen Phosphat Akkus (=LiFePO Akku). Dieser ist eng verwandt mit dem Lithium Ionen Akku. Der Hauptunterschied der Beiden liegt in der Verwendung von unterschiedlichen Materialien für die Kathode des Akkus. Bei LI Ion Akku wird standartmäßig Lithium-Cobaltdioxid(=LiCoO2) verwendet. Der Lithium Eisen Phosphat Akku (=LiFePO4) nutzt hingegen LiFePO4 und kann dadurch einen wesentlich höheren Anteil des verwendeten Lithiums verwenden. Auch dieser Akku ist in bspw. Ladegeräten verbaut.
Auch nicht außen vor zu lassen ist das US-Unternehmen Tesla Motors, gegründet von Martin Eberhard und Marc Tarpenning im Jahr 2003, ein auf Elektroautos spezialisiertes Unternehmen. Zum Einstieg entwickelte Tesla einen Wechselstrom-Induktionsmotor auf den Antriebsstrang eines Sportwagens. Mittlerweile haben auch sie ihr Hauptaugenmerk auf die Lithium Ionen Technik gelegt und können damit große Erfolge einfahren. Eine Reise auf der Autobahn mit leichtem Überschreiten der Richtgeschwindigkeit, hier sind ca. 300 Kilometer Reichweite für ein Auto mit einer Lithium Ionen Batterie drin. Bei einer Fahrt im Stadtverkehr sind sogar Strecken von fast 400 Kilometern ohne Ladepause möglich.
Dies wird für die Forschung und Prototypen zwar noch ein langer Weg, die Experten sind sich jedoch sicher: Elektroautos, welche mittlerweile ebenfalls Lithium Ionen verbaut haben, werden in einigen Jahren leistungsfähiger sein und vor allem kostengünstiger als ein PKW mit Verbrennungsmotor.
Auch in Sachen mobile Powerbank, mobile Starthilfegeräte und Batterieladegeräte wird sich in Zukunft noch so einiges verändern. Es bleibt also spannend, was sich die Genies der Branche noch so alles einfallen lassen.
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Was ist ein Lithium-Ionen-Akku und warum wird er so häufig eingesetzt?
Ein Lithium-Ionen-Akku ist ein wiederaufladbarer Energiespeicher mit hoher Energiedichte. Er ist leicht, leistungsstark und ideal für mobile Geräte und Elektromobilität.
Welche Vorteile haben Lithium-Ionen-Akkus gegenüber älteren Akkutypen?
Sie besitzen keinen Memoryeffekt, laden effizient und haben eine sehr geringe Selbstentladung. Zudem speichern sie deutlich mehr Energie bei gleichem Gewicht.
Wo werden Lithium-Ionen-Akkus heute eingesetzt?
Sie kommen in Smartphones, Powerbanks, Starthilfegeräten, E-Bikes und Elektrofahrzeugen zum Einsatz. Auch in stationären Energiespeichern werden sie zunehmend genutzt.
Welche verschiedenen Arten von Lithium-Akkus gibt es?
Es gibt unter anderem Lithium-Polymer-, Lithium-Eisenphosphat- und Lithium-Mangan-Akkus. Sie unterscheiden sich vor allem in Sicherheit, Lebensdauer und Energiedichte.
Wie sieht die Zukunft der Lithium-Ionen-Technologie aus?
Forschungen zielen auf höhere Kapazität, geringeres Gewicht und neue Materialien wie Silizium oder Schwefel. Zukünftige Akkus könnten deutlich leistungsfähiger sein als heutige Energiespeicher.
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